Ausbildung zum Mediengestaler(in) Digital und Print

Facebookpicts, Poster, Prospekte, Zeitschriften oder gar ganze Webauftritte – im Beruf Mediengestalter Digital und Print kannst du das alles und noch viel mehr gestalten und konzeptionieren.  Als Mediengestalter arbeitest du hauptsächlich am Computer und hast viel Kundenkontakt.

Während der dualen Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print durchläufst du drei primäre Fachrichtungen.

Im ersten Bereich ‚Beratung und Planung‘ lernst du, wie man Kunden adäquat betreut und wie man eine gute Beratung durchführt.

Weitere Bestandteile dieser Fachrichtung sind das Kalkulieren und Erstellen von Angeboten sowie Methoden der Projektvisualisierung und -präsentation. Außerdem kontrollierst du auch die Umsetzung von Vorschlägen für Projekte.

Die Fachrichtung ‚Konzeption und Visualisierung‘ beinhaltet das Analysieren von Kundenaufträgen. Dabei musst du wirtschaftliche, technische sowie gestalterische Faktoren zu berücksichtigen wissen. Du lernst, wie man Layouts am Bildschirm entwirft und wie man Daten so präsentiert, dass Sie für den Adressaten informativ, interessant und vor allem auch optisch attraktiv sind. Als Endergebnis dieser Fachrichtung kannst du ein Gesamtgestaltungskonzept aus Bild, Grafiken, Text und eventuell auch Video- oder Soundsequenzen selbst erstellen.

Der dritte Fachbereich ‚Gestaltung und Technik‘ vermittelt, wie der Name schon sagt, Kenntnisse über Technik und Planung: Du lernst etwas über Installation von Hardware und Software, die Planung von Produktionsabläufen oder die Gestaltung der Objekte für Medienprodukte und mehr. Man lernt außerdem noch einen anderen wichtigen Teil des Berufs, nämlich wie man seine Arbeitsergebnisse mit den jeweiligen Kunden abstimmt.

Du solltest viel Spaß an Team- und Gruppenarbeit haben, denn Zusammenarbeit mit anderen Personen des Berufsfeldes wie etwa Art-Direktoren sind an der Tagesordnung. Was du sonst noch mitbringen solltest, sind gute Mathe-, Deutsch- und Englischkenntnisse. Wichtig ist außerdem, dass du aufgeschlossen und kommunikativ bist und dich gut ausdrücken kannst.

Wenn du deine Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print erfolgreich absolviert hast, hast du vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum Beispiel eine Weiterbildung zum Techniker oder Medienfachwirt. Darüber hinaus kannst du auch deinen Meister machen oder aber ein Studium absolvieren, beispielsweise im Bereich ‚Kommunikationsdesign‘.

 

Du solltest Mediengestalter Digital und Print werden, wenn…
…du kreativ bist und dich mit den Kunden über die Ergebnisse deiner Arbeit freuen kannst.
…Kommunikations- und Teamfähigkeit zu deinen Stärken gehören.
…die Arbeit am Computer dir Spaß macht.

Du solltest auf keinen Fall Mediengestalter Digital und Print werden, wenn…
…der Kunde bei dir nicht König sein darf. Deine Kreativität ist natürlich in dem Sinne eingeschränkt, als dass du immer im Auftrag nach den Vorstellungen deiner Kunden arbeitest.
…deine Stressresistenz zu wünschen übrig lässt. Im Job und somit auch in der Ausbildung zum Mediengestalter müssen Deadlines eingehalten werden und dementsprechend arbeitet man oft
unter Zeitdruck.
…du dich nicht so sehr für Technik und Software interessierst und dich lieber um Inhalte als um Layouts kümmerst.

 

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